HIT Hansa Industriefussboden Technik GmbH

Wann denken Sie fugenlos?

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Bemessung von Industriefußböden aus Beton

 

Beton ohne Risse gibt es nicht. Der physikalische Prozess des Schwindens lässt sich auch bei Beton nicht umgehen. Das Ergebnis des Schwindprozesses sind Risse. Bei Beton verursacht durch Verdunstung und Hydratation. Risse die durch den Schwindprozess während der Hydratation an der Oberfläche entstehen, können jedoch reduziert werden. Das H.I.T. System bietet als fugenloser Industriefußboden diese Lösung.

 

Die Idee:

Stellen Sie sich vor, Sie könnten auf der Unterseite einer Bodenplatte alle 30cm Fugen einschneiden. Dann wäre die sichtbare Oberfläche des Industriebodens fugenlos und die obere Bewehrungslage durchgängig. Die entstehenden Schwindrisse sind durch den Abstand von 30 cm sehr klein. Die obere Bewehrungslage von ca. 5 cm²/m kann diese kleinen Risse auffangen. Auf der Unterseite auftretende Risse werden einerseits durch den Verbund mit dem Tragschichtbeton begrenzt, andererseits durch eine Bewehrungslage von ca. 1,8 cm²/m. Der Industrieboden ist somit 2-Lagig bewehrt.

 

Die Praxis:

Bei dem H.I.T.-System handelt es sich um einen zweischichtigen Aufbau, aus der Kombination einer 12 cm starken Tragschicht aus Beton, die als befahrbare Sauberkeitsschicht dient und einer nachträglich im Verbund hergestelltem 18cm starken Betonschicht. Auf eine Gleitebene / Gleitfolie wird bei dem H.I.T.-System bewusst verzichtet. Die Sauberkeitsschicht / Tragschicht aus Beton (12cm) hat eine definierte, raue Oberfläche, um einen gewollten Zwang auf die 18 cm starke Betonschicht auszuüben. Die Tragschicht aus Beton wird im erdfeuchten Zustand eingebracht. Durch eine geringe Festigkeit von ca. <6 N/mm² und einem geringen Zementanteil entstehen in dieser Tragschicht feine Risse in einem Abstand von ca. 30 cm.

 

Der Tragschichtbeton erfüllt somit 2 Aufgaben.

 

Risse in der Sauberkeitsschicht setzen sich als „Reflexionsrisse“ in der Verbundbetonschicht fort.

Die Tragschicht aus Beton dient als Sauberkeitsschicht und somit zur exakten Definition der Betondeckung für die verwendete Bewehrung. Zusätzlich ist der Tragschichtbeton die Rissmatrix der Bodenplatte, mit dem Hintergrund dass die auftretenden Schwindrisse auf die Unterseite der Bodenplatte projiziert werden. So, als würden Sie Fugen auf der Unterseite einer Bodenplatte definieren können. Vor dem Betonieren der oberen 18cm starken  Betonschicht wird die Tragschicht gewässert. Damit wird einer Feuchtigkeitswanderung zwischen den beiden Betonschichten vorbeugend entgegen getreten. Eine Reinigung der Verbundebene ist vor der Verlegung der Listenmattenbewehrung selbstverständlich. Hierfür wird bei größeren Flächen ein Straßenkehrer verwendet.

 

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